KUHBA - Die Kuh hatte Urlaub - so lecker waren die Sojamilchshakes
Als Erfolg können wir die Teilnahme am Bayreuther Umwelttag (18.7.10) verbuchen.
Kurzfristig haben wir die Teilnahme buchen können (hier ein kräftiges Dankeschön an Herrn Reich von der Bayreuther Marketing- und Tourismusgesellschaft).
Ebenso schnell und kurzentschlossen sponserte Frau Zeusel vom Supermarkt BioBio
die Sojamilch für unsere geplante Sojamilchshake-Aktion. Ein ebenso herzliches Dankeschön hierfür.
Insgesamt haben wir
12 Liter Sojamilch
verarbeitet, haufenweise
Bananen, Erdbeeren, Bromberen und Himbeeren
. Diese Shakes haben auch den Skeptikern geschmeckt.
Die Aktion KUHBA wurde auch von der Tierschutzorganisation "Die Tierfreunde"(für Infos bitte auf den Link hier klicken) unterstützt, die diese Idee bereits erfolgreich in der Hamburger Innenstadt durchgeführt hatte. Spontan bekamen wir von den Tierfreunden die wunderschönen Kuh-Plakate als Leihgabe zugeschickt. Und ein paar Tipps für den Ablauf. Ein herzliches KUHBA-Dankeschön nach Hamburg.
Hier eine Übersicht unserer ausgelegten Petitionen (die Zahl am Anfang bezeichnet die Anzahl der Unterschriften).
.......Bitteschrift für einen VeggieTag - in Anlehnung an die Albert-Schweitzer-Stiftung - die Zahl halten wir wegen der noch laufenden Aktion zurück
81 - Stoppt illegale Zustände in der Schweinehaltung - Albert-Schweitzer-Stiftung
67 - Stoppt Affenqual in Tübingen - Ärzte gegen Tierversuche
66 - Stoppt qualvolle Tiertransporte - Deutscher Tierschutzbund
57 - Keine Schweine als Kriegsopfer in Grafenwöhr - Deutscher Tierschutzbund
49 - Für das Rechte auf Verbandsklage - Bundesverband Menschen für Tierrechte
....... Katzenkastrationsaufruf - Eigene Petition - die Zahlen halten wir noch geheim
23 - Für ein Verbot von Affenversuchen - Bundesverband Menschen für Tierrechte
Wir wollen auf das zunehmende Leid der Milchkühe hinweisen. Und zeigen, dass es auch mal ohne Kuh-Milch geht, nämlich mit Soja-Milch.
Das ganze Elend um das Thema Milch finden Sie im nachfolgenden Teil, dass wir in etwas gekürzter Form von den "Tierfreunden" übernommen haben.
Milch wird schon lange nicht mehr nur getrunken oder in Form von Butter, Käse und Joghurt gegessen. Milchzuckerzusätze in Fertiggerichten und Suppen, Milch in Süßigkeiten und die Entdeckung der Milch als Pflegeprodukt und Kosmetikum haben den Verbrauch stark in die Höhe getrieben. Ihre Milchleistung wurde von 1.500 Liter pro Jahr (1950) auf 6.000 Liter pro Jahr (1990), mittlerweile auf 10.000 Liter pro Jahr gesteigert. Der Großteil der Milchkühe verbringt sein Leben angekettet und bewegungsunfähig im Stall. Durch die Haltung auf Spaltenböden erkranken die Tiere häufig an den Klauen. Auch Rückenschäden sind keine Seltenheit, denn die Wirbelsäule der Kühe ist der Milchlast nicht gewachsen. Unvorstellbar grausam ist für die Mutter, wenn ihr, in der Regel zwei Tage nach der Geburt, das Kalb entrissen wird. Beide leiden enorm unter der Trennung und das verzweifelte Rufen nacheinander ist gewiss kein Zeichen ländlicher Idylle. Das Kalb wird unter Rotlicht in eine enge Box gezwängt und mit Ersatzmilch gefüttert. Nachher wird es (meist auf Spaltenböden) mit anderen Kälbern in einen abgetrennten Raum gehalten.
Durch das übergroße Euter entstandene Entzündungen (Mastitis) und andere Krankheiten werden mit Antibiotika bekämpft, deren Rückstände sich in der Milch befinden. Für den Menschen, der Kuhmilch trinkt bedeutet das eine Gewöhnung und das Risiko, gegen bestimmte Medikamente resistent zu werden.
Mythos Calciummangel
Erwachsene Tiere und Menschen benötigen keine Muttermilch, schon gar nicht die einer anderen Spezies. Nach der Stillzeit stellt sich der Körper auf feste Nahrung um, kleine Kinder bekommen Zähne und die Fähigkeit Milchzucker (Laktose) zu verdauen nimmt nach und nach ab. Diese Funktion braucht der Körper nun nicht mehr. Um sie nicht zu verlieren, müssen Kinder von klein auf an Kuhmilch gewöhnt werden, was sie nicht vor einer Laktoseintoleranz schützt.
Tatsächlich sind zwei Drittel der Menschheit überhaupt nicht in der Lage, Laktose zu verdauen, weil ihnen das Enzym Laktase fehlt. Milchunverträglichkeit ist also keine Krankheit, sondern eine natürliche Körperreaktion und Ausdruck einer gesunden Entwicklung und Ernährung.
Milchunverträglichkeiten äußern sich sehr vielfältig. Sie führen zu Allergien, Asthma, Blähungen, Ekzemen, Depressionen, chronischen Nasen- und Stirnhöhlenbeschwerden, Herzkrankheiten und jugendlichem Diabetes. Außerdem wurde eine Verbindung zwischen Milchkonsum und "grauem Star" nachgewiesen. Die Aussage, Milch sei gut für die Knochen und schütze so vor Osteoporose stimmt nicht, denn das enthaltene Calcium ist nur ein Bestandteil der Knochenmasse, die bei Osteoporose abnimmt. Osteoporose tritt in westlichen Ländern mit hohem Calcium- und Milchkonsum allerdings häufiger auf, als irgendwo anders in der Welt. Andere Faktoren, wie zu salzige Ernährung, Östrogenverlust in den Wechseljahren, Rauchen, Alkohol und zu wenig Bewegung spielen eine wesentlich größere Rolle als ein Mangel an Calcium.
Milch ist unbestritten eine Calciumquelle, aber lange nicht die beste. Grünes Blattgemüse, Samen und Nüsse, Sojabohnen, Tofu und hartes Leitungswasser enthalten manchmal sogar die vierfache Menge an Calcium. Pflanzliches Calcium kann mindestens genauso gut oder sogar besser aufgenommen werden. Außerdem ist unser Körper in der Lage, sich an eine geringere Calciumzufuhr anzupassen und seinen Bedarf zu verringern.
Ein Calciummangel bei rein pflanzlicher Ernährung tritt also sehr selten bis gar nicht auf. Calciumverluste treten vor allem durch eine Ernährung mit viel tierischem Protein, also bei Fleischverzehr auf.
Hier gehts zu weiteren Bildern!
An die vielen Menschen, die unsere Petitionen unterzeichnet haben, ein herzliches Dankeschön. Die gesammelten Unterschriften gehen in den nächsten Tagen an die verschiedenen Initiatioren.
Was beduetet "KUHBA - Die Kuh hat Urlaub"?
