Donnerstags Veggieday - Vorstellung im Rathaus der Stadt Bayreuth

Gestern hat sich der Verein Menschen für Tierrechte Bayreuth e.V. offziell im Rathaus der Stadt Bayreuth vorgestellt.

 

 

 

In Vertretung von Oberbürgermeister Michael Hohl nahm sich Stadtdirektor Ulrich Pfeiffer zusammen mit dem stellvertretenden Dienststellenleiter Harald Burkhardt sowie Hans-Rudolf Dollhäupl weit über eine Stunde Zeit, um sich unsere Ziele und Forderungen anzuhören. Jede Menge Infomaterial unterschiedlicher Tierschutzorganisationen hatten wir mitgebracht und es wurde wirklich interessiert entgegen genommen. Elisabeth Theßmann überreichte zu Anfang einen Blumenstrauß aus knackigem Gemüse, der während des Gesprächs herrlich duftete. 

Winfried Herzig richtete Grüße von Monika Pracht vom Gnadenhof Fränkische Zeit aus. Finanzielle Unterstützung durch die Stadt Bayreuth konnte er nicht für den Gnadenhof erwirken, da die finanzielle Haushaltslage derzeit wie in vielen Städten sehr angespannt ist.

 

Herr Pfeiffer versicherte sich im ersten Schritt, dass wir uns nicht als Konkurrenz zum bestehenden Tierschutzverein Bayreuth verstehen, dem das Tierheim Bayreuth angeschlossen ist. Danach hatten wir in entspannter Athmosphäre ausreichend Zeit, auch unser ganz konkretes erstes Anliegen zu erläutern.

Wir überreichten eine Bittschrift an die Stadt Bayreuth, sich dem Aufruf der anerkannten Albert-Schweitzer-Stiftung nach einem Veggetarischen Wochentag anzuschließen.

Donnerstags Veggieday - Warum ein Veggetarischer Wochentag?

Hier die Erklärung, kopiert von den Internetseiten http://www.donnerstag-veggietag.de/start.html

Für die Gesundheit: In Deutschland werden zu wenig Obst und Gemüse und stattdessen zu viele tierische Produkte gegessen. Die hohe Zufuhr an tierischen Fetten trägt zu vielen chronischen Krankheiten wie Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und Krebs bei. Eine vegetarische Kost dagegen ist reich an Obst und Gemüse und deshalb nicht nur gesünder, sondern auch lecker und abwechslungsreich.

 

Für die Umwelt:  Die Erzeugung tierischer Lebensmittel bringt negative Konsequenzen für die Umwelt mit sich. 18% der weltweiten Treibhausgase sind auf die Produktion von Fleisch, Fisch und Milch zurückzuführen – mehr als alle Transport- und Verkehrsabgase zusammen.

Für die Tiere: Im Laufe seines Lebens isst jeder Deutsche durchschnittlich 4 Rinder, 46 Schweine und 945 Hühner; hinzu kommen unzählige weitere Fische, Kaninchen, Puten oder Gänse. Jeder Tag ohne Fleischverzehr hilft, Tierleben zu retten.

Für andere Menschen: Die Herstellung von Fleisch ist ineffizient und verschwendet Ressourcen. Ein Großteil der weltweiten Getreide- und Sojaproduktion wird als Tierfutter verwendet, während gleichzeitig etwa eine Milliarde Menschen auf der Welt an Hunger leiden.

 

Wir wiesen auch darauf hin, dass ein Aufruf zum reduzierten Fleischkonsum unter dem Motto "Frei von CO2" bereits über das Regionalmanagement Stadt und Landkreis Bayreuth läuft. Weiterführende Informationen sowie ein Gewinnspiel hierzu sind im Internet unter www.region-bayreuth.de zu finden.

 

Stadtdirektor Pfeiffer schien der Idee nicht abgeneigt, auch wenn er sich als "Fleischpflanzerl" outete. Aber er ist sich der ganzen Problematik um den Fleischkonsum bewußt und schien daher nicht abgeneigt, uns bei unserem Anliegen zu unterstützen.

 

Zum Schluß des Gesprächs wurde uns für die Zukunft Unterstützung im Rahmen der Möglichkeiten für unsere zukünftigen Aktionen zugesichert.

 

Menschen für Tierrechte Bayreuth bedankt sich bei der Stadt Bayreuth für das entgegengebrachte Interesse und freut sich auf eine zukünftig gute Zusammenarbeit!

 

Berichte hierzu sind auch zu finden im Nordbayerischen Kurier sowie Radio Mainwelle.

 

 

 

 

 

 

albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/stern-esst-weniger-fleisch

www.donnerstag-veggietag.de/