Aktionen

Jahreshauptversammlung und Vorstandswahlen 2012

Am 01.12.2012 fand die Jahreshauptversammlung des Vereins Menschen für Tierrechte Bayreuth e.V. statt. Bei den dabei stattfindenden Vorstandswahlen wurde der bisherige Vorstand wiedergewählt. Der Vorstand setzt sich somit weiterhin aus Regina Herath, 1. Vorsitzende, Winfried Herzig, 2. Vorsitzender, Ulrike Hugel, Finanzfrau, und Jürgen Greim, Schriftführer, zusammen.

Stehend: Regina Herath, Jürgen Greim

Sitzend: Winfried Herzig, Ulrike Hugel

Das „Grunzmobil“ der Albert-Schweitzer-Stiftung war in Bayreuth

Am 24.09.12 und 25.09.12 konnten wir, der Verein Menschen für Tierrechte Bayreuth e.V., das Grunzmobil der Albert-Schweitzer-Stiftung nach Bayreuth holen. Dabei wurde durch ein Video sowie persönliche Gespräche über Massentierhaltung informiert. Des Weiteren wurde Unterschriften für die Petition gegen Massentierhaltung (http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutz-helfen/petitionen/petition-gegen-die-massentierhaltung )gesammelt. Da Massentierhaltung nicht nur durch Unterschriften und Gespräche verbessert bzw. sogar abgeschafft werden kann, war eine wichtige Aussage: „Veränderung fängt auf dem eigenen Teller an!“ Informationen dazu finden sie hier: http://www.selbst-wenn.de/

Vielen Dank an die Albert-Schweitzer-Stiftung, besonders an Herrn Carsten Halmanseder, für die tollen zwei Tage in Bayreuth mit dem Grunzmobil!

Hier noch einige Eindrücke:

                 

Tierheim Larinho/Portugal - Transport nach Deutschland

Zwei aktive Mitglieder unseres Vereins fuhren am Mo. 30.07.2012 nach Larinho, Portugal. Der Kontakt kam über dieTierhilfe-Larinho zustande. Es ging darum zehn Hunde aus der dortigen Tötungungsstation nach Deutschland zu holen. Zudem stand eine Einladung des örtlichen Bürgermeister auf dem Progamm. Wichtig hierbei, wie es man die zukünftliche Situation für die Tiere positiv verändern kann. Es waren äußerst fruchtbare Gespräche, was unter anderem auch der dort ansässigen, sehr engagierten Tierärztin zu verdanken ist. Nach 27 Stunden Anreise,  der dann anschließend die Gespräche folgten, einer kurzen Nacht, dem Verladen der Tiere und einer 25 stündigen Rückfahrt, incl. Pausen zum Versorgen der Tiere, kamen die zwei nach  4600 km am  Do. 02.08.2012 wieder in Deuschland an der Pflegestelle der Tiere an. Alle hatten die Fahrt sehr gut überstanden. Mittlerweile sind bereits sechs der Tiere in gute Hände vermittelt. (Nachtrag: mittlerweile sind alle Tiere in guten Händen) Die Bilder zum Vergrößern bitte anklicken.

Dies ist die Anlage, in der sich das "Tierheim" befindet. Im vorderen Teil befinden sich die Jagdhunde der ortsansässigen Jäger, bei Bedarf abgeholt und anschließendwieder "abgestellt", wenn nicht mehr brauchbar "entsorgt". Das Tierheim selbst ist relativ weit hinten.

 

 

 

Eigentlich ist das Tierheim nur ein von Mauern umgebener, staubiger Platz ohne Schatten und Liegeflächen. 

 

 

 

Ulrike Hugel mit "Nuna"

 

 

 

Der Arbeitstisch für die Tierärztin.

 

 

 

Der Lagerraum. Tierfutter kann hier aber nicht gelagert werden, da es "verschwindet"..

Demo in Berlin - Menschen für Tierrechte Bayreuth e. V. war dabei!

Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin trafen sich Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung.
Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co. ist es die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das bedeutet Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte.
Um diesen Entwicklungen entgegen zu wirken und ein Umdenken in der Agrarpolitik zu fordern, kamen rund 22.000 Menschen dem Aufruf der Organisatoren zur Demo „Wir haben es satt!“ nach.
Als Mitglieder des Vereins Menschen für Tierrechte starteten wir zu dritt am 22.1. in einem voll besetzten Bus Richtung Berlin. Am Berliner Hauptbahnhof angekommen schlossen wir uns unter den vielen Demonstranten, die sich bereits versammelt hatten,

der Albert-Schweizer Stiftung an und wurden von ihnen herzlich aufgenommen. Von dort startete der Zug der Demonstranten durch die Berliner Innenstadt mit dem Ziel Brandenburger Tor, wo auch die anschließende Kundgebung stattfand.
 
Es war eine beeindruckende Erfahrung zu erleben, wie viele Menschen bereit sind trotz winterlicher Temperaturen für ihre Überzeugung zu demonstrieren und gegeben falls weite Wege für die An- und Heimreise in Kauf zu nehmen, was den Willen der Bevölkerung zu einem  Umdenken deutlich macht. Besonders in Erinnerung blieb uns der Einfallsreichtum der Demonstranten in Sachen Plakate, Kostüme, Slogans etc. (siehe Fotos).

Mehr Informationen und  wie man sich weiter engagieren kann, unter:
http://www.wir-haben-es-satt.de/
http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/demobericht-wir-haben-es-satt

v.l. Mahi Klosterhalfen (1.Vors. Albert-Schweitzer-Stiftung) u. Amelie Hüneke, Ulrike Hugel u Sabine Wittke (Menschen f. Tierrechte Bayreuth)

Empfehlung der Bundestierärztekammer zur Kastration von Katzen

Katzenjammer verhindern - ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz - durch rechtzeitige Kastration, Kennzeichnung und Registrierung von Freigängern und Katze im ländlichen Raum. Das ist die ausdrückliche Empfehlung der Bundestierärztekammer.
 
 

Aber: Meine Katze soll wenigsten einmal Junge bekommen?

„NEIN“, betont Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer

„Ein verantwortungsbewusster Züchter paart seine Katze gezielt an und hat vor der geplanten Trächtigkeit feste Abnehmer für die Katzenbabies, so dass die Tiere in gute und verantwortungsvolle Hände abgegeben werden. Eine ungeplante Vermehrung, einhergehend mit der Vorstellung: „Dann verschenke ich die Katzenbabies, die sind doch so süß!“, bedeutet für viele dieser Katzenbabies Elend und Katzenjammer. Wenn der neue Besitzer

überfordert ist, gibt er das Tier ins Tierheim, was noch die beste Option wäre, doch die meisten Tierheime sind bereits völlig überfüllt. Viele Katzen werden auch einfach ausgesetzt. Herrenlose Stubentiger haben die Selbstversorgung nie gelernt, sind daher häufig unterernährt, leiden unter Wurmbefall und müssen täglich ums Überleben kämpfen. Kastrierte Katzen und Kater sind dagegen durch den verminderten Drang, weite Wege zurück zu legen, weniger durch den Straßenverkehr gefährdet, dem jedes Jahr viele Tiere zum Opfer fallen“ erläutert Prof. Mantel.

Wann ist der beste Zeitpunkt zur Katzen-Kastration?

„Es ist keinesfalls notwendig, bei Katzen eine Rolligkeit abzuwarten. Bei freilaufenden Katzen kann dann bereits eine ungewollte Trächtigkeit eintreten. Kätzchen werden meist mit rund 3 bis 4 Monaten kastriert. Es geht aber auch schon mit 6 bis 12 Wochen. Beim Kater hängt der frühste Kastrationszeitpunkt stärker von der körperlichen Entwicklung ab und ist in der Regel mit 5 bis 6 Monaten erreicht. Die Entscheidung des richtigen Zeitpunktes sollte individuell mit Ihrer Tierärztin/Ihrem Tierarzt nach Untersuchung der Katze/des Katers getroffen werden“ empfiehlt Prof. Mantel.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

„Bei Katern kostet eine unkomplizierte Kastration mindestens 60 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Bei weiblichen Katzen kostet eine unkomplizierte Kastration mindestens 92 Euro zzgl. Mehrwertsteuer. Der genaue Preis hängt von der körperlichen Verfassung Ihres Tieres, der angewandten Narkosetechnik, Verbrauchsmaterialien und den evtl. nötigen Zusatzuntersuchungen ab.“ „Lassen Sie sich von Ihrer Tierärztin/Ihrem Tierarzt über Vorteile und Risiken der Operation beraten und die voraussichtlichen Kosten kalkulieren. Die Gebühren für tierärztliche Leistungen sind in der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) geregelt.“
„Unsere Haustiger können heute ein Lebensalter von 17 bis 20 Jahren erreichen. Somit sind Kastration, Kennzeichnung und Registrierung eine sinnvolle, langfristige Investition und die beste Art von praktiziertem Tierschutz“ unterstreicht Prof. Mantel.

 

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