TIERTRANSPORT: Ignoranz und Verachtung dem Tier gegenĂĽber

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TIERTRANSPORT: Ignoranz und Verachtung dem Tier gegenĂĽber

Beitragvon Admin » Do 29. Mai 2014, 13:31

Ignoranz und Verachtung dem Tier gegenĂĽber
THEMA: TIERTRANSPORT
Zum Artikel „Kälber im Anhänger eingepfercht,“ Kurier vom 13. August, erreichten uns drei Leserbriefe.
Der Mensch maßt sich an, die Tierwelt solcherart zu klassifizieren, dass er entscheidet, welche Lebewesen in die Kategorie geliebtes Haustier oder gehätscheltes Kuscheltier, freudebringender Haus- und Lebensgefährte eingeordnet werden, oder eben nur als Nutzvieh. Punkt.
Hat eine Kuh, ein Huhn, ein Kalb, ein Schwein und so weiter keine Schmerzen, keine Angst, keinen Durst, keine GefĂĽhle, kein Empfinden, nur weil Mensch beschlossen hat, es sei Nutzvieh?
Und höre man mir bloß auf mit den fachmännischen Beurteilungen der Amtstierärzte des Veterinäramtes. Was sind diese denn anderes als ein weiteres Glied in der unmenschlichen Kette der dekadenten Maschinerie des unbeschreiblich grausamen Umgangs mit den zur Ware degradierten Tieren. Dass diese nach einer lebensverachtenden Aufzucht quer durchs Land gekarrt werden, ist der nächste Akt in ihrem traurigen kurzen Dasein. Da belastet es diejenigen, die durch jahrelange Beschäftigung solcherart längst abgestumpft sind, ja auch nicht, wenn Kälber stundenlang vor Panik, Schmerzen oder Durst schreien.
Vielleicht sollte diese Fähigkeit auch in weiteren Schritten besser noch weggezüchtet werden ... Tiere, die sich nicht mehr durch Schreien ausdrücken können.
Das ganze lapidare Abwiegeln in dem Artikel zeugt von Ignoranz und Verachtung den Tieren gegenĂĽber. Allein das Wort Schlachtmannschaft verursacht mir Ăśbelkeit.
Dass das Veterinäramt keinen Verstoß gegen die „Tierschutzschlachtverordnung“ erkennt – welch Wunder, wer hat diese denn formuliert, und nach welchen Maßstäben? Von dieser Stelle ist jedenfalls keine Einsicht zu erwarten, trotzdem: Jede Einmischung von aufmerksamen und verantwortungsvollen und Tiere wertschätzenden Menschen ist wünschenswert und notwendig.
Bitte mehr davon.
Karin Friedel, Altenplos
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