Tiertafel: „Wir hoffen auf Mithilfe“

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Tiertafel: „Wir hoffen auf Mithilfe“

Beitragvon Admin » Do 24. Sep 2015, 13:16

THEMA: TIERTAFEL

Zum Artikel „Tiertafel sucht eine neue Bleibe“, Kurier vom 21. September.

Die Tiertafel Bayreuth wurde vom Verein Menschen für Tierrechte Bayreuth gegründet. Aufgrund des aktiven Tierschutzes, den wir betreiben, haben wir schnell erkannt, dass im Bereich der Heimtierversorgung bei einkommensschwachen Menschen Handlungsbedarf besteht. Auf der einen Seite geht es darum, dass Heimtiere in ihrem angestammten Zuhause bleiben können und nicht in ein Tierheim abgeschoben werden müssen. Auf der anderen Seite darum, dass diese Menschen ihr geliebtes Tier, das oft auch den Sozialpartner ersetzt, weiterhin ordnungsgemäß versorgen können, wenn aus diversen Gründen das Geld knapp wird. Deswegen gibt es die Tiertafel Bayreuth. Dass Haustiere Menschen glücklich machen, ist mehrfach wissenschaftlich bestätigt, der Kontakt mit Hunden, Katzen und Kleintieren steigert die Lebensfreude, senkt den Stresslevel und steigert das Wohlbefinden – und entlastet die Gesundheitskassen.

Unpassend daher die Aussage von Herrn Tyll: „Wenn ich nicht in der Lage bin, ein Tier zu unterhalten und zu ernähren, dann muss ich auch kein Tier haben“. Dass Herr Tyll nicht als Tierfreund gilt, ist hinreichend bekannt, sein Verhalten sozial schwachen Personen gegenüber ist, gemessen an seinem Amt, nicht angebracht. Es handelt sich um empathiefähige Tiere, denen man nicht einfach „kündigen“ kann, wenn man in finanzielle Not gerät. Nicht zu vergessen: Auch das Sozialamt schickt bedürftige Menschen zu uns und auch die „Menschentafel“, vertreten durch Ingrid Heinritzi-Martin begrüßte aufgrund der hohen Nachfrage die Gründung der Tiertafel. Durch die Gewog wurden uns freundlicherweise, zuerst in der Fantaisiestraße und anschließend in der Holbeinstraße Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt. Diese Räumlichkeiten waren als Wohnraum nicht mehr nutzbar, standen leer und waren ideal zur Ausgabe der Futtermittel.

Parallel waren wir immer auf der Suche nach dauerhaften Lösungen, auch im privaten Bereich, weshalb die Aussage des Geschäftsführers der Gewog, „wir hätten schon eher in die Gänge kommen müssen“ nicht zutreffend ist. Es wurden von uns auch keinerlei Forderungen gestellt. Auch sein Hinweis, eine Garage für die Tiertafel würde genügen, ist nicht umsetzbar, Futtermittel müssen frostfrei gelagert werden.

Wir hoffen nun auf Mithilfe aus unserer Bevölkerung, um, geeignete Ausgabemöglichkeit zu finden.

JĂĽrgen Greim, im Namen der

Vorstandschaft Menschen fĂĽr

Tierrechte Bayreuth
Nordbayerischer Kurier vom Donnerstag, 24. September 2015
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